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Mona Enders erhält den Sozialpreis des VEV 2020

In einem schwierigen Schuljahr, das von der Corona-Pandemie geprägt war, war es besonders wichtig, dass der Prüfungs- und damit Schulerfolg aller Beteiligter zur Reife gebracht wurde. Gerade unter den schwierigen Bedingungen wuchs die Erkenntnis dass unsere Stimmung entscheidend ist. Wortführer in den Klassen, aber auch die Lehrkräfte sind der Mittelpunkt des Lernprozesses und im wahrsten Sinne des Wortes die Stimmungsmacher. Gute Stimmung greift regelrecht um sich, sie steckt an, reißt mit und motiviert. In einer angenehmen Atmosphäre lernt es sich besser und bei einem wertschätzenden Umgang miteinander auch deutlich schneller. Umgekehrt können permanente Miesmacher die Stimmung drücken. Allen, die sich - in welcher Form auch immer - konstruktiv eingebracht haben, sei hiermit herzlich gedankt.

Sozialpreis Mona Enders 2020 klein


Der VEV fördert das konstruktive Miteinander in der Staatlichen Meister- und Technikerschule in Veitshöchheim und ihrer Studierenden. Er verfolgt ausschliesslich gemeinnützige Zwecke, nämlich die fachliche und persönliche Bildung der Studierenden des Gartenbaus, des GaLaBaus , des Weinbaus und der Kellerwirtschaft. Darüber hinaus darf nicht unerwähnt bleiben, dass die Absolventen Botschafter für die LWG über Bayern hinaus sind. Ziel ist es, ein Netzwerk zwischen Studierenden und Ehemaligen, zwischen Schule und Praxis zu knüpfen und dem Nachwuchs- zur Führung zu verhelfen. Auf diese Weise können die Studierenden ein Leben lang von dem gepflegten Beziehungsgeflecht Nutzen ziehen.

Jährlich lobt der VEV den Sozialpreis aus. Er sucht nach den engagiertesten Meister- und Techniker- Anwärter/innen. Gesucht sind Studierende, die sich neben dem Lernen und Streben nach guten Noten für das Miteinander und eine angenehme Lernatmosphäre und damit für einen guten Ruf dieser Bildungseinrichtung erfolgreich einsetzen. Die Entscheidungsfindung erfolgte wie immer nach reiflicher Beratung mit Studierenden und Lehrkräften. Wir können nur wenige ehren, wissen aber, dass es vieler Mitdenker und - helfer bedarf, damit so eine Institution mit den drei großen Fachrichtungen Gartenbau, Garten- und Landschaftsbau und Weinbau/Kellerwirtschaft reibungsarm läuft.

Der Sozialpreis des VEV – ausgestattet mit einer Geldzuwendung von 500,00 € - geht 2020 an Frau Mona Enders. Sie ist Absolventin der Studienrichtung Garten- und Landschaftsbau. Vom September 2018 bis zum Juli 2020 hat sie sich von Anfang an für die Belange ihrer Mitstudierenden stark gemacht und eingesetzt. In verschiedenen Funktionen der Studierendenmitverwaltung hat sie ihr Organisationstalent und ihre „soziale Ader“ gezeigt und in die Tat umgesetzt. Die neue Form des Unterrichtens - weniger Projekte und mehr lernzentrierter Unterricht in der L2  - hat sie mit konstruktiver Rückmeldung begleitet. Dieses Engagement galt auch für die Belange der Pflanzenprüfung und für die Ordnung im Wohnheim. Frau Enders zeigte ein mutiges Engagement für den Berufsstand und die Mitstudierenden. Dies wurde beim Projekt „Biodiversität“ der L2 als Marketing-Projekt des Schuljahres deutlich. Selbst bei der Corona-Pandemie zog sie sich nicht zurück, sondern hielt digitalen Kontakt und war als ausgleichende Kraft zwischen den verschiedenen Interessen unterwegs.

Der VEV bedankt sich bei Ihnen, Frau Enders, weil Sie in vorbildlicher Weise Ihre persönliche Tatkraft, Ihre Kommunikations- und Einsatzbereitschaft für die Gemeinschaft aufgebracht haben. Sie haben nicht selten Ihren Eigennutz hinten angestellt. Ihnen war die Sozialkompetenz ebenso wichtig wie die Fachkompetenz: Eine gelungene Kombination von Eigenschaften und Interessen, die in unserer Leistungsgesellschaft immer bedeutender werden.
    
    Für Ihre persönliche Zukunft wünscht Ihr der VEV alles Gute!
                    Reimund Stumpf, 1. Vorsitzender des VEV

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